In-App Protection schnell und einfach integriert

App-Sicherheit in drei Minuten

Dinge, die man in unter zehn Minuten erledigen kann: einen Kaffee holen, diesen Blogtext lesen, sichere Apps entwickeln … Aber Moment – kostet es nicht eigentlich mehrere Monate Zeit und jede Menge Geld, eine App wirklich sicher zu machen? Wir räumen mit diesem Trugschluss auf und zeigen, wie In-App Protection in unter drei Minuten in die Anwendungsentwicklung einbezogen werden kann.

App-Sicherheit wird in der Entwicklungsphase nach wie vor häufig erst einmal vernachlässigt. Meist fehlt den Entwicklern die Zeit und die Expertise, um den Security-Layer umfassend zu entwickeln und zu integrieren. Denn nach wie vor stehen für viele Unternehmen zunächst das Design und der schnellstmögliche Launch-Termin im Fokus.

An diesem Punkt steht eine „kostengünstige“ und schnelle Markteinführung noch immer im Widerspruch zu einer umfassenden In-App Protection, die gleich von Beginn an in die Entwicklung einbezogen wird. Bislang war dies in gewisser Weise auch verständlich, denn es würde einen Entwicklungsaufwand von ungefähr 400 Monaten bedeuten (wobei hier auch die Serverseite berücksichtigt ist), eine App mit allen Finessen und bis ins kleinste Detail rundum sicher zu entwickeln. Geht man nun davon aus, dass ein Entwicklermonat ungefähr 10.000 Euro kostet, lässt sich leicht ausrechnen, welche Kosten hier auf ein Unternehmen zukommen können.

400 Monate vs. 3 Minuten – geht nicht? Und ob!

Dass es möglich ist, eine App in nur drei Minuten sicher zu machen, haben wir beispielhaft in einem Integrationsvideo unseres Software Development Kit T.A.K dokumentiert:

  • Schritt 1:

T.A.K zu einem Android Studio-Projekt hinzufügen.

  • Schritt 2:

T.A.K als Abhängigkeit zum App-Modul hinzufügen.

  • Schritt 3:

T.A.K initialisieren und im T.A.K-Service registrieren.

  • Schritt 4:

Gerätespezifische Daten wie T.A.K.-ID oder Client-Zertifikat abrufen.

  • Schritt 5:

Secure Storage verwenden, wodurch eine hochsichere Speicherung vertraulicher, sensibler oder persönlicher Daten gewährleistet wird.

  • Schritt 6:

File Protector nutzen, um Ressourcen und Assets bereits während der Entwicklung zu schützen. Die Informationen müssen nur bei Bedarf entschlüsselt werden.

  • Schritt 7:

Durch die Bewertung der Laufzeitumgebung wird gewährleistet, dass die App auf einem sicheren Gerät ausgeführt wird.

  • Schritt 8:

Den sicheren Kanal verwenden, um das Abfangen von Daten sowie Datenlecks zu verhindern und einen hochsicheren Zugriff auf den Server zu bieten.

  • Schritt 9:

T.A.K freigeben.

Diese enorme Zeitersparnis ermöglicht es einem Entwickler, sich um das zu kümmern, worum er sich eigentlich kümmern soll: eine App nach den Anforderungen des Kunden zu entwickeln – hinsichtlich Funktionalität und Design – und dennoch nicht die Sicherheit zu vernachlässigen. Gleichzeitig bietet ihm dies natürlich auch den Spielraum, mehrere Apps in kurzer Zeit zu entwickeln.

Denn worüber sich Unternehmen stets im Klaren sein sollten: Ihre Apps werden durch Enduser genutzt, ohne dass sie als App-Betreiber noch die Kontrolle darüber haben. Daher ist es unerlässlich, Anwendungen bereits ab der Entwicklung vor unbefugten Modifikationen, Datenschutzverletzungen und Malware abzusichern. Wird eine App erst einmal kompromittiert, gelangen Cyberkriminelle an private Daten oder letztlich über dieses Einfallstor in das Unternehmensnetzwerk. Dies kann mit Datenverlust, finanziellen Schäden und Reputationsschäden bereits kurzfristig negative Folgen für den App-Betreiber haben, die sich auch langfristig auf den Unternehmenserfolg auswirken können.