eHealth-Apps schon jetzt ohne Security-Risiken und -Nebenwirkungen

Sicherheits- und Datenschutz-Probleme ade

Derzeit erleben wir einen Boom von eHealth-Apps. Manche Apps begleiten Patienten bei bestimmten Krankheiten, informieren und bieten Unterstützung, andere Apps helfen beim Abnehmen, beim Training oder dienen als Kommunikationsmittel zwischen Krankenkassen und Kunden. Demnächst wird es auch das eRezept und die elektronische Patientenakte geben. Was all diese Apps gemeinsam haben, ist die Notwendigkeit eines Höchstmaßes an Security. Gerade bei der elektronischen Patientenakte wird momentan viel über die Themen Sicherheit und Datenschutz diskutiert. Aber würden diese Faktoren bereits im Entwicklungsprozess angemessen beachtet, müsste man sich darüber keine Gedanken mehr machen. Entsprechende Lösungen, die alle wichtigen Security-Aspekte berücksichtigen, sind auf dem Markt bereits verfügbar.

Kommentar von Dr. Christian Schläger, Geschäftsführer von Build38

Natürlich ist es von höchster Bedeutung, dass Apps – insbesondere eHealth-Apps – ausreichend vor Cyberangriffen geschützt sind. Im Gesundheitswesen und auch in den Apps werden viele sensible und personenbezogene Daten verarbeitet, die äußerst schützenswert sind. So geben zum Beispiel Diabetiker ihre gemessenen Blutzuckerspiegel-Werte ein, oder Personen, die gerade abnehmen wollen, notieren ihr Gewicht und lassen ihren Body-Maß-Index errechnen. Dass diese Daten nicht für jeden gedacht sind, braucht an dieser Stelle wohl nicht erwähnt zu werden. Deshalb können wir verstehen, dass die Themen Sicherheit und Datenschutz solcher Apps bei Usern aktuell stark im Fokus stehen.

Sicherheit kommt bei App-Entwicklung oft zu kurz

Trotzdem wird der Security-Aspekt während der App-Entwicklung aufgrund fehlender Expertise, Zeit und mangelnden Budgets zunächst oft vernachlässigt. Bevor daran gedacht wird, bestimmte Sicherheitsmaßnahmen zu etablieren, haben für viele Unternehmen das Design und der schnellstmögliche Launch-Termin oberste Priorität. Wird eine App dann unter dieser Voraussetzung gelauncht, bietet sie in der Regel keinen ausgefeilten Schutz vor Datenklau, dem Klonen der App oder sonstigen Cyberangriffen.

Dabei ist es schon so einfach, Security von vornherein in Apps einzubinden. Die Zeiten, in denen hohe Geldsummen investiert werden mussten und es überaus lange gedauert hat, eine App 100-prozentig abzusichern, sind vorbei. Inzwischen gibt es moderne und kostengünstigere Alternativen in Form von Frameworks, die sich bereits während der App-Entwicklung in kurzer Zeit integrieren lassen. Durch solche Frameworks lassen sich Angriffe und unbefugte Zugriffe verhindern, sodass sensible Daten niemals in fremde Hände gelangen können.

Damit sollte es möglich sein, alle Bedenken bezüglich Sicherheit und Datenschutz endgültig aus dem Weg zu räumen.

 

Für weitere Informationen hören Sie auch unseren Podcast „Tick Tack – Zeit für Mobile Health Security“.

 

 


Neuer Build38-Podcast: Mobile Health Security - Episode 1

Erster Build38-Podcast "Mobile Health Security" ist online!

Apps auf Rezept - Ja, die gibt es inzwischen wirklich. Bestimmte geprüfte medizinische Apps werden von Ärzten verschrieben und von Krankenkassen übernommen. Sie informieren, bieten Maßnahmen zur Prävention und unterstützen bei Training und Ernährung. Andere messen, speichern und werten medizinische Daten aus. Viele von uns haben solche Apps sicherlich im Alltag schon einmal ausprobiert. Angefangen von der App zur einfachen BMI-Berechnung bis hin zum persönlichen Gesundheitsassistenten. Aber muss man sich beim Einsatz dieser Anwendungen Sorgen um die Sicherheit machen?

Sicherlich wäre die Nutzerzahl inzwischen schon deutlich größer – wären da nicht die Bedenken hinsichtlich des Schutzes ihrer Daten. Wer hat alles Zugriff auf meine Informationen? Und wie sicher sind solche Apps eigentlich?

Diese und weitere Fragen über Gesundheits-Apps beantworten wir in dieser Podcast-Reihe. Was unterscheidet Digital Health, eHealth und mHealth? Gibt es einheitliche gesetzliche Regelungen? Wie sicher sind aktuelle Gesundheits-Apps überhaupt? Und warum sind sie so ein beliebtes Angriffsziel für Cyberkriminelle?

 

Jetzt reinhören!

 

Episode 1 – Ein Einstieg in die Sicherheit von Gesundheits-Apps

Viele nutzen sie bereits: eHealth-Apps. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit den Begriffen rund um eHealth, mHealth und den entsprechenden Apps. Zählen Fitness-Tracker, BMI-Rechner und Co. auch dazu? Und was hat es damit auf sich, dass es nun Apps auf Rezept gibt? In unserem Podcast legen wir den Fokus auf das Thema App-Sicherheit. Denn gerade von Gesundheits-Apps, die von Ärzten verschrieben und von Krankenkassen bezahlt werden, erwartet man eigentlich umso mehr, dass sie sicher sind.

Sicherheit und Datenschutz sind nämlich auch bei der Entwicklung von Apps keine Nebensache! Sie sind eine Notwendigkeit – eine wichtige Anforderung. Was ist also in puncto App-Sicherheit besonders wichtig? Informieren Sie sich jetzt!

 

Klingt spannend? Dann finden Sie in unserem Blogbeitrag weitere Details zu diesem Thema!

 

 

 


Security of eHealth apps

3, 2, 1 – Starten wir mit Mobile Health Security

3, 2, 1 – Starten wir mit Mobile Health Security

Ein Einstieg in die Sicherheit von Gesundheits-Apps

Nutzen Sie schon eHealth-Apps? Vielleicht haben Sie ja schon einmal Ihre Fitness über das Handy verfolgt oder Ihre Ernährung dokumentiert. Inzwischen gibt es sogar bestimmte geprüfte medizinische Apps, die von Ärzten verschrieben und von Krankenkassen übernommen werden. Bei Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Tinnitus oder Adipositas informieren sie, bieten Maßnahmen zur Prävention und unterstützen bei Training und Ernährung. Manche Apps messen, speichern und werten medizinische Daten auch aus. Damit sind sie für viele Menschen eine große Hilfe: Sie motivieren, etwas für sich persönlich zu verändern, die Gesundheit im Blick zu behalten oder sogar zu verbessern. Aber wie sieht es bei all den positiven Effekten mit dem Datenschutz in solchen Apps aus? In diesem Blogbeitrag geben wir einen ersten Einblick in das Thema digitale Gesundheit, welche Arten von Apps es gibt und wie es um deren Sicherheit bestellt ist.

Haben Sie schon einmal von Diabetes-Apps gehört? Sie können Betroffenen helfen, den Alltag mit Diabetes leichter zu managen, und bündeln alle wichtigen Therapie-Informationen an einem Ort. So können die App-Nutzer ihre Werte bequem automatisch via Bluetooth in die App übertragen und sie dann mit einem Klick analysieren lassen. Zudem ist solch eine App in der Lage, den Blutzuckerverlauf anzuzeigen oder motivierende Challenges anzubieten. Aus den dabei gewonnenen Daten lassen sich übersichtliche PDF-, Excel- oder CSV-Reports erstellen, die zum Beispiel für den nächsten Arztbesuch verwendet werden können.

Diabetes-Apps sind aber nur ein Beispiel im Bereich eHealth. Es existieren noch viele weitere Apps, bei denen unsere Gesundheit im Fokus steht.

Was ist eHealth?

eHealth ist eine Unterkategorie von Digital Health (Digitale Gesundheit). Sie wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Oberbegriff für die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für die Gesundheit definiert. Es handelt sich dabei um die Integration von IT-Technologien oder Anwendungen zum Zweck der Gesundheit. Hinsichtlich der digitalen Anwendungen stolpert man schnell auch über den Begriff mHealth (Mobile Health). Mit mHealth wird eine Untergruppe von eHealth-Aktivitäten und -Systemen auf mobilen Endgeräten bezeichnet. eHealth-Apps gibt es inzwischen en masse. Spätestens die Corona-Pandemie dürfte den aufsteigenden Trend weiter fortgesetzt haben.

Viele haben Gesundheits-Apps sicherlich im Alltag schon einmal ausprobiert – von der einfachen Body-Mass-Index-(BMI)-Berechnungs-App bis hin zum persönlichen Gesundheitsassistenten. Einen Großteil dieser Apps macht der Wellness-Bereich aus, also Apps für „Gesundheitsorientierte“; für Menschen, die sich Gedanken um ihre Gesundheit machen und „einfach nur“ gesund leben wollen. Dazu zählen Fitness-Apps, Lifestyle-Apps sowie Apps mit Ernährungsinformationen.

Dann gibt es noch Apps, die im konkreten Krankheitsfall genutzt werden, und solche, die ein Leben mit einer Krankheit erleichtern sollen. In diesen beiden Bereichen dreht es sich dann um die Begleitung bzw. Unterstützung bei einer Erkrankung.

Darüber hinaus wurden weitere Kategorien definiert: CE-kennzeichnungspflichtige Apps und auch die im Jahr 2020 in Deutschland eingeführten digitalen Gesundheitsanwendungen, die DiGA-Apps. Beide gehen einen wichtigen Schritt in Richtung Qualitätssicherung, denn sie werden regulatorisch kontrolliert.

Nicht zu vergessen sind auch Apps, die im Kommunikationsprozess des Gesundheitssystems zunehmend eine wichtige Rolle einnehmen. Dazu zählen zum einen Apps für das Management und die Kommunikation zwischen Krankenkasse und Kunde und zum anderen Apps, die die Effizienz im Gesundheitssystem steigern. Zu Letzteren zählen beispielsweise das eRezept und die elektronische Patientenakte (ePA). Wie für die schon genannten DiGA-Apps wurden auch hierfür mittlerweile die rechtlichen Grundlagen geschaffen.

Sicherheit, wo bist du?

Einheitliche Qualitätskriterien für eHealth-Apps gibt es noch nicht. Dabei sollten vor allem Datenschutz und Sicherheit bei der App-Entwicklung mehr in den Fokus rücken. Schließlich fordert der Patient die Sicherheit seiner Daten, und auch der Gesetzgeber möchte, dass sensitive Daten geschützt werden. Das gilt aber nicht nur für eHealth-Apps. Jede App verarbeitet personenbezogene Daten und kann sich langfristig nur erfolgreich etablieren, wenn das Vertrauen in sie gestärkt wird.

Die allgemeine Sicherheit ist also eine der wichtigsten Anforderungen von Nutzern an eine App. In Meinungsumfragen sagen Nutzer, dass ihnen Sicherheit und Datenschutz bei eHealth-Apps am wichtigsten sind. Dann folgen die Glaubwürdigkeit der App und des Herstellers, die regelmäßige Pflege der App, Integration und Datensammlung und zu guter Letzt auch, wem die Daten gehören. Was das konkret für die Sicherheit von Gesundheits-Apps bedeutet, erfahren Sie in unserem nächsten Blogbeitrag zu dieser Thematik.